Sonntag, 13. Januar 2013

Patagonien // Argentinien - Chile (Teil 6)

Fortsetzung zu "Patagonien // Argentinien - Chile Teil 5"
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Buenos Aires #2

Nationalkongress Buenos Aires mit Schleierwolken.

Nachdem wir den Großteil unserer Reise in Patagoniens Kälte verbracht hatten, kam uns die Hitze in Buenos Aires gerade recht. Wir kehrten zurück in unser kleines gemütliches Zimmer im Elefante Rosa, das wir jedem in Buenos Aires wirklich wärmstens ans Herz legen können. Von dort aus erkundeten wir in den folgenden Tagen die restlichen Teile der Stadt, für die wir in den ersten Tagen unserer Reise keine Zeit gehabt hatten.

Unser geniales Zimmer im Elefante Rosa 

Wir kamen auch gerade noch rechtzeitig zurück nach Buenos Aires um noch ein letzten Mal mit der Linie A der "Subte" zu fahren, die am folgenden Tag für immer aus dem Verkehr gezogen wurde. Die hölzernen Wagons dieser Linie, die auch "La Brugoise" genannt wurden in Belgien gefertigt und 1913 in Buenos Aires eingeführt. Sie waren die älteste noch fahrende Bahn der Welt und ein Highlight an sich. Die hölzernen Fensterrahmen hatten eine kleine Lederlasche zum Öffnen. Im Inneren wurden sie durch alte Lampen beleuchtet und die Sitzbänke waren aus einzelnen dünnen Holzlatten gebaut. Trotz vieler Proteste wird sie nun mit chinesischen Wagons ersetzt.

Linea A von außen mit geöffneten Fenstern

Linea A komplett leer vor der allerletzten Fahrt überhaupt. 

Eine letzte Fahrt in der Linea A - "La Brugeoise"

Die verschiedenen Stadtteile von Buenos Aires unterscheiden sich alle ein wenig voneinander und für uns war allein schon schön einfach durch die verschiedenen Teile spazieren zu können, wie in jeder normalen europäischen Großstadt. In El Salvador ist das ja nicht ganz normal. Je nachdem in welchem Teil man sich gerade aufhält, fühlt man sich wie in Barcelona, Paris, Freiburg, usw., aber nicht wirklich wie in einer lateinamerikanischen Hauptstadt.

Freiburg? Nein, Buenos Aires...


Die modernsten Gebäude der Stadt gesellen sich zu teilweise noch erhaltenen alten Bauten am Puerto Madero, wo gläserne Appartementkomplexe und Wolkenkratzer stehen. Zwischendrin immer wieder kleine (teure) Restaurants und ein paar Überbleibsel der Geschichte der Stadt, die man besichtigen kann. Ein architektonisches Highlight dort ist die Brücke der Frauen (Puente de la Mujer), deren Design der Architekt als die Synthese eines tangotanzenden Paares beschreibt.

Puente de la Mujer

Puerto Madero - Deutsche Kräne, gläserne Appartementkomplexe und neue Hochhäuser.

In dem Übergangsbereich zwischen Puerto Madero und San Telmo trafen neue Glasfassaden auf alte Gebäude, was teilweise die skurrilsten Spiegelungen ergab. Irgendwie schaffe ich in Städten keine ordentlichen Bilder zu machen, deshalb hier auch nur ein paar Architekturbilder von Buenos Aires, obwohl die Stadt wirklich viel zu bieten hat.


Natürlich durfte auch das Shoppen nicht zu kurz kommen. So zogen wir durch die Lederwarenteile der Stadt und jegliche andere Viertel auf der Suche nach Kaufenswertem, kehrten am Ende jedoch mit nicht viel mehr als einem Geldbeutel zurück.

Kleine Handtasche vielleicht?

Am meisten gefielen uns die vielen Streetart Kunstwerke in San Telmo, die fast jede Hauswand schmückten. Teils bunt und fröhlich, teils retro oder eher melancholisch. Im folgenden eine kleine Auswahl. Nahezu alle Bilder entstanden in San Telmo.

Bunte Streetart


Geniales gemaltes Bild!!

 Fassade einen geschlossenen Cafés in San Telmo

Nach drei gemütlichen, aber vollen Sightseeing Tagen in Buenos Aires standen wir vor der letzten Etappe unserer Reise, den Iguazu Wasserfällen im Nordosten an der brasilianischen Grenze.


Fortsetzung folgt im Teil 7...



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